Hauptinhalt

Nominierte 2021

Die Nominierten für den Sächsischen Bürgerpreis 2021

Kategorie »Miteinander stärken – Land gestalten« (Demokratie)

Bürgerschaftliches Bündnis für ein friedliches Zusammenleben in Hoyerswerda

Ziel der Initiative ist es, Hoyerswerda lebenswerter zu machen, das Miteinander zu stärken und freiheitlich demokratische Werte zu vermitteln. Seit 2013 organisiert die Initiative jährlich eine(n) »Tag und und Nacht der Toleranz« und seit 2010 eine interkulturelle Woche. In einem großem Netzwerk wird auf aktuelle Problemlagen reagiert und Veranstaltungen und Demonstrationen organisiert. Die Initiative sammelt Informationen über demokratiefeindliche und rassistisch motivierte Aktionen und kann kurzfristig bis 150 Personen für Demokratieprojekte mobilisieren.

Entwicklung der Stadt Riesa und Erhöhung der Lebensqualität

Kurt Hänichen ist Impulsgeber; begeistert Mitstreiter, organisiert Netzwerke und gewinnt Sponsoren. Ziel ist es, die Bindung der Bürger an ihre Stadt zu stärken und dabei Handwerker und Unternehmen aus der Region einzubinden. Er ist maßgeblicher Organisator der Riesaer Sommerbühne. Seit 2004 hat er ein Stadtratsmandat. Er war er viele Jahre Kreishandwerksmeister und arbeitet in mehreren Vereinen und Initiativen mit.

Engagement seit 20 Jahren im Bereich der Seniorenarbeit

Die Seniorenvertretung unterstützt die politische und gesellschaftliche Mitbestimmung der Meißner Bürger über 60. Sie entwickelt Programme zur aktiven Lebensgestaltung und vermittelt Beratungsangebote für Senioren. Aus der Vertretung wurde eine Seniorentheatergruppe und ein Seniorenmagazin (TV) gegründet. Veranstaltungen werden durchgeführt, Projekte organisiert und eine seniorengerechte Stadt unterstützt. In der Seniorenvertretung haben sich mehrere Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit zahlreichen Themen beschäftigen (z.B. der Digitalisierung).

Solidarisches Miteinander und Beteiligung in Zeiten der Pandemie (Projektreihe)

Die Buntmacher*innen engagieren sich in Chemnitz für die Stärkung des Zusammenhalts in der Stadtgesellschaft, für das solidarische Miteinander und den Schutz der demokratischen Grundwerte. Angesichts der COVID-19-Pandemie hat der Verein außergewöhnliche und innovative Formate entwickelt, um das Engagement erfolgreich fortführen zu können. Mit einer größeren Projektreihe (u.a. Bunte Treppe, Kollektüte, Digitale Lichterwege) haben die Buntmacher*innen bewiesen, dass Mitgestaltung, Solidarität und ein gemeinsames Bekenntnis zu den Grundwerten auch unter Pandemiebedingungen möglich sind.

Ehrenamtliche Bürgermeisterin

Kati Wenzel hat sich seit Beginn ihrer Amtszeit als ehrenamtliche Bürgermeisterin stark für die Belange der Bürger in Jonsdorf eingebracht. Während der Corona-Pandemie hat sie sich mit Ausgeglichenheit und Souveränität für schwächere Menschen eingesetzt. Sie beruhigt und vernetzt die Menschen und entwickelt neue Projekte, wie den lebendigen Adventskalender »Demokratie in Kinderhand« oder den Aufbau eines Jugendclubs. Sie arbeitet in mehreren Vereinen mit, engagiert sich für eine familienfreundliche Kommune und den Tourismus.

Bürger für Zwickau e.V.

Tristan Drechsel ist Gründer und Vorsitzender der Bürger für Zwickau, eines überparteilichen Bürgervereins, der sich an der Willensbildung in Zwickau beteiligt. Seit 2016 ist der Verein als Fraktion im Stadtrat vertreten und stellt seit 2020 die Oberbürgermeisterin.

Förderung von Jugendprojekten

Das Jugendforum besteht derzeit aus acht Jugendlichen, die für die Vergabe von Fördermitteln für Jugendprojekte verantwortlich sind. Das Forum ist der Teil der Lokalen Partnerschaft für Demokratie. Zu Beginn erarbeiteten sie Kriterien für die Vergabe und erstellten Formblätter in jugendgerechter Weise. Sie beraten die Antragsteller bei der Organisation, Durchführung und Abrechnung ihrer Projekte. Einmal im Jahr organisieren sie eine Veranstaltung, um auf die Fördermöglichkeit aufmerksam zu machen.

30 Jahre Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister

Michael Kloó war von 1990 bis 2019 Mitglied des Gemeinderates in Lohmen und stellvertretender Bürgermeister. Er setzte sich beispielsweise für den Verbleib der Kindereinrichtungen in der Trägerschaft der Gemeinde, den Erhalt der Grund- und Mittelschule, der Erschließung neuer Wohn- und Gewerbegebiete sowie den Anschluss an die Abwasserentsorgung ein. Er trrug maßgeblich zur Entwicklung und Gestaltung der Gemeinde Lohmen seit 1990 bei.

Kommunalpolitisches Engagement

Dr. Rotraut Sawatzki ist Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Sachsen und des Seniorenbeirates Dresden. In diesen Ehrenämtern setzt sie sich seit vielen Jahren kontinuierlich und verlässlich für die Belange älterer Menschen ein. Ihr kommunal- und sozialpolitisches Engagement begann bereits 1990 in der Stadtverordnetenversammlung. Sie organisiert Fortbildungen, Fachtagungen und bezieht politisch Verantwortliche wie Bürgermeister, Landräte und kommunale Mandatsträger in die Arbeit ein. Auch mit den Ansprechpartnern auf Bundes- und Landesebene steht sie in ständigem Austausch.

Vortragsreihe »Christlicher Glaube und gesellschaftspolitische Verantwortung«

Pfarrer Sandro Göpfert initiierte 2019 anlässlich des Jubiläums der Friedlichen Revolution eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel »30 Jahre Deutsche Einheit«, die 2020 und auch 2021 fortgeführt wurde. Die Vorträge setzen sich mit der Diktaturgeschichte, aber auch mit Demokratie und Extremismus auseinander. Das Publikum wurde aktiv einbezogen. Ziel der Reihe ist es, zur Übernahme von Verantwortung in den aktuellen gesellschaftspolitischen Konflikten zu ermutigen.

Vorsitzende der Seniorenvertretung Pirna

Christa Anger ist seit 2007 die Vorsitzende der Seniorenvertretung Pirna. In dieser Funktion unterstützt sie ältere Menschen bei ihren Anliegen und einem selbstbestimmten Leben bis ins hohe Alter. Seniorenspezifische Probleme übermittelt sie an die Stadtverwaltung und Kommunalpolitiker. Sie ist an der Organisation des Seniorentages in Pirna, an Informationsveranstaltungen und Seniorenrundfahrten beteiligt.

Bündelung und Vernetzung zivilgesellschaftlichen Engagements

Die Initiative möchte den Ansatz der Nachhaltigkeit verbreiten, Menschen zum mitmachen anregen und dafür eine Plattform bieten. Projektideen werden bearbeitet, fortgeschrieben und umgesetzt. Zum Beispiel in den Bereichen Mobilität und Natur- und Umweltschutz.

Förderung von Basisdemokratie und der Übernahme von Verantwortung bei Kindern und Jugendlichen

Die Pfadfinder sind eine politisch und konfessionell unabhängige Organisation, in der die Mitglieder aller Altersstufen in Entscheidungsprozesse eingebunden und dadurch Basisdemokratie gelebt wird. Regelmäßig werden Zeltlager und mehrtägige Wanderungen organisiert. Schwerpunkte der Arbeit sind der wertschätzende Umgang miteinander und der Natur sowie die Übernahme von Verantwortung.

Gleisdreieck Leipzig - Ein neuer Ort für Musik, Kunst und Kreativität

Mit dem »Projekt Gleisdreieck« konnte die Leipziger Club- und Kulturstiftung ein Areal im südlichen Stadtkern sichern und als einen Ort für gesellschaftliches Engagement, Kunst und Kultur entwickeln. Künstler und Musiker, die an anderen Orten verdrängt wurden, konnten in dem ehemaligen Bahnkraftwerk eine neue Wirkungsstätte finden. Auf den Außenflächen sollen ein Stadtgarten, Spiel- und Sportmöglichkeiten und eine Veranstaltungsfläche entstehen.

Kategorie »Menschen helfen – Gemeinsinn stiften« (Menschen)

Kinderspielplatz

Carsten Schmidt hat in Eigeninitiative vor 13 Jahren einen Spielplatz in Weifa gebaut. Er gestaltet und pflegt ihn seitdem. Fast jährlich kommen neue Spielgeräte hinzu. Örtliche Vereine und weitere Einwohner unterstützen ihn dabei, was den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.

Kindersachenbörse

Cornelia Paulick organisiert seit fast zehn Jahren mehrmals jährlich eine Börse für Kinderkleidung, Kinderbücher und Spielsachen. Sie lagert die Artikel und bereitet sie für den Verkauf vor. Neben den Kindersachenbörsen nutzt sie Internetplattformen und Trödelmärkte für den Verkauf. Die Erlöse kommen dem Schulverein zugute, der damit Fahrtkosten für Wandertage und Ausfahrten, Zirkusprojekte, Sport- und Spielgeräte und viele kleinere Hilfen finanzieren kann.

Integration von Geflüchteten

Bürger und Unternehmer engagieren sich in Hoyerswerda für die menschenwürdige Unterbringung, Betreuung und Unterstützung von Asylsuchenden und Flüchtlingen. Angeboten werden Sprachkurse, Hausaufgabenhilfe, Veranstaltungen und Patenschaften. Das Miteinander in der Stadt wird befördert.

Ausbildung zukünftiger Feuerwehrleute

Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 16 werden für die Mitarbeit in der freiwilligen Feuerwehr begeistert und ausgebildet. Später leisten sie als ehrenamtliche Feuerwehrleute einen Dienst für in Not geratene Menschen. Die Jugendarbeit stärkt die Kameradschaft, den Teamgeist, das Mit- und Füreinander und die Übernahme von Verantwortung. 15 Jugendliche werden gegenwärtig von sieben Erwachsenen aus den Reihen der Feuerwehr Boxdorf betreut.

Spendensparschwein »Rosalie«

Janice Schmelzer sammelt seit ihrem 13. Lebensjahr mit ihrem Spendensparschwein Geld für obdachlose Menschen in Chemnitz. Außerdem verkauft sie ältere Spielsachen oder ausgelesene Bücher und gibt die Hälfte ihres Taschengeldes hinzu. Von dem gesammelten Geld kauft sie Waren des täglichen Bedarfs und bittet um Spenden bei Drogeriemärkten. Die erworbenen Gegenstände übergeibt sie den etablierten Hilfseinrichtungen für Obdachlose.

Anne die Spendenfee

Anne Kraft-Liebig hilft seit vielen Jahren in Not geratenen Menschen und Familien. Sie organisiert Spenden, die sie an Bedürftige weitergibt und hilft bei bürokratischen Angelegenheiten. Sie arbeitet mit Hilfsorganisationen und entsprechenden Einrichtungen zusammen und gibt Hilfe zur Selbsthilfe.

Einsatz für sorgende und pflegende Angehörige

Mit dem Verein »Pflegende Angehörige« bringt Annelie Wagner Betroffene aus ganz Sachsen zusammen. Sie organisiert Veranstaltungen, auf denen auch der Einsatz der Pflegenden gewürdigt wird. Sie benötigen fachgerechte Unterstützung, Beratung und entsprechende Strukturen, wie etwa den Pflegestützpunkt Sachsen. Sie leistet einen wichtigen Beitrag, damit sich die Bedingungen der Häuslichen Pflege verbessern.

Sammeln und Ausgabe von gespendeten Lebensmitteln für Bedürftige

Lebensmittel werden von Supermärkten, Bäckereien und der ansässigen Molkerei abgeholt, sortiert, angemessen gelagert und an Bedürftige ausgegeben. Wöchentlich werden dadurch rund 7,5 Tonnen nicht mehr zum Verkauf geeignete Lebensmittel aus dem Einzugsgebiet von Freiberg vor dem Wegwerfen bewahrt und einer sinnvollen Nutzung zugeführt. Trotz der durch Corona erschwerten Bedingungen konnte in den letzten Monaten dieses Engagement aufrecht erhalten werden.

Hilfeleistung und -organisation während der Pandemie für Senioren und Hilfsbedürftige

Cindy Wirth ist Bundesfreiwilligendienstleistende im »Regenbogen« Familienzentrum, das ein Mehrgenerationenhaus ist. Sie hat stellvertretend für weitere ehrenamtlich Helfenden Außergewöhnliches geleistet. Sie beschäftigte sich mit den ständig neuen Verordnungen und Informationswegen und konnte dadurch Hilfebedürftigen in der Corona-Pandemie nicht nur Hilfe leisten sondern auch Zuversicht vermitteln und Ängste nehmen. Frau Wirth koordinierte die Hilfeleistungen des »Regenbogen«-Hauses und erfüllte ihre Aufgabe in einer Weise, die weit über das übliche Engagement im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes hinausging.

Gesellschaftlich-soziales Engagement

Das Scheibenberger Netz wurde 2010 als Trägerverein für Betreuungsangebote für Menschen mit Demenz gegründet. Im Laufe der Zeit wurden die Angebote auch für Menschen mit anderen Einschränkungen erweitert. Ihnen wird durch die Arbeit des Vereins die Teilhabe am Gemeinschaftsleben erleichtert. Der Verein bietet Beratung und Hilfe, macht Angebote für Familien und Kinder und bietet einen Treffpunkt für ältere Menschen.

Verein für gute Nachbarschaft und Integration

Der Verein gründete sich 2015, um Flüchtlinge zu unterstützen, erweiterte seine Tätigkeit aber schnell auf Nachbarn und bedürftige Menschen im Stadtteil. Geleistet werden Nachhilfe und Lernunterstützung sowie Patenschaften. Es werden Begegnungs- und Fortbildungsangebote initiiert. Im Kulturmittlerprojekt Wohnhof Pfotenhauerstraße können sich Migranten und Einheimische kennenlernen und unterstützen. Mehr als 50 Personen engagieren sich heute ehrenamtlich für das Gemeinwohl im Stadtteil.

Netzwerk solidarische Nachbarschaften

Die Kontaktstelle fördert die Nachbarschaft der Bewohner des Wohngebietes am Koitschgraben. Es handelt sich um ein Viertel mit unsanierten Plattenbauten, in dem zahlreiche Menschen leben, die staatliche Unterstützung erhalten. Es geht um Begegnung, Kommunikation und Gemeinschaft sowie den Aufbau verlässlicher Beziehungen. Die Mitarbeiter der Kontaktstelle sind Ansprechpartner bei den zahlreichen Problemen. Sie ermutigen zu Aktivitäten und schaffen Anreize für Beteiligung.

Zur Tonne

Mit dem Projekt werden Lebensmittel nicht nur vor dem Vernichten gerettet. Der Verein veranstaltet Restaurantabende, Workshops und Vorträge mit gemeinsamem Kochen und Wissensvermittlung rund um Lebensmittel. In einem Dresdner Café kochen geflüchtete Menschen einmal im Monat nach Rezepten aus ihrer Heimat. Regelmäßig kocht der Verein für Obdachlose. Das Engagement wird abgerundet mit einer Onlinewissenseite zu nachhaltigem Essen, einem Kochbuch und einem Podcast. »Zur Tonne« stellt bei seiner Arbeit stets die Verbindung zum Klimaschutz her (Zusammenhang zwischen Landwirtschaft, Ernährung und Emissionen).

Kinder- und Familientreff »Puzzle«

Der Verein entwickelte aus einem kleinen Kindertreff ein nachbarschaftliches Begegnungszentrum, das Begegnung ermöglicht und Unterstützung anbietet. Feste, Ausflüge und Ferienfahrten werden gemeinsam geplant. Die Menschen in diesem schwierigen Wohngebiet sind oft skeptisch gegenüber staatlichen Institutionen - also ging es darum, einen vertrauensvollen, niedrigschwelligen Zugang zu ermöglichen.

Benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine Perspektive geben

Der Verein fördert und stärkt die Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien. Ihr Selbstwert wird gestärkt, auf Probleme und Nöte eingegangen. Der Verein bietet Sport-, Kreativ und Spielmöglichkeiten. Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Gesellschaftsschichten treffen bei Ferienfreizeiten aufeinander, wodurch das gegenseitige Verständnis gefördert werden soll. Auch während der Einschränkungen durch die Pandemie wurde auf vielfältige Weise versucht, den Kontakt zu den Kindern, Jugendlichen und Familien zu halten.

»Suchet der Stadt Bestes« Jeremia 29,7

»Suchet der Stadt Bestes« (Jer 29,7) ist der Leitspruch des kirchlichen Projektes, dessen Angebote Beratung, Bildung und Begegnung vereinen. Dafür wurden im Stadtzentrum Räumlichkeiten angemietet, die einen Ort für Mission, Seelsorge und Daseinsbegleitung bieten. Der Verein baut Brücken zwischen Kirche und Stadtgesellschaft; es gibt zahlreiche Möglichkeiten der Mitwirkung. Auch soziale Fürsorge wird betrieben, so gibt es eine wöchentliche Ausgabe von Lebensmitteln an Bedürftige.

Trauerbewältigung und Seelsorge für Familien mit still geborenen Kindern

Der Verein unterstützt Paare und Familien, deren Kinder mit einem Gewicht von unter 500 Gramm vor oder während der Geburt verstorben sind. Nach deutschem Recht konnten diese Kinder nicht beigesetzt werden. Seit 2006 können Sternenkinder auf dem Friedhof in Zinna beigesetzt werden. Der Verein möchte eine würdevolle Beisetzung ermöglichen und den Eltern bei der Trauer beistehen. 2019 hat der Verein eine Trauer- und Begegnungsstätte auf dem Friedhof eingerichtet.

Integration leben und gesund bewegen

Der SSV 1952 ist der größte Sportverein in der Region Torgau und der zweitgrößte in Nordsachsen. In elf Abteilungen werden 18 verschiedene Sportarten trainiert. Ein Bereich dient der Integration von Zuwanderern. Außdem werden spezielle Angebote für kranke oder übergewichtige Menschen gemacht. Der Verein hat ca. 750 Mitglieder und über 50 lizensierte Trainer. Er bietet vor allem Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

Ehrenamtliche Helferin im mobilen Impfzentrum Markkleeberg

Gudrun Fiedler hat als ehrenamtliche Helferin im mobilen Impfzentrum im Markleeberger Rathaus dazu beigetragen, dass rund 2.400 vorwiegend ältere Bürgerinnen und Bürger im Frühjahr 2021 geimpft werden konnten. Dabei zeichnete sie Zuverlässigkeit, Empathie und Freundlichkeit aus. Seit 2014 ist Frau Fiedler Mitglied des Seniorenbeirates der Stadt; zwei Legislaturperioden war sie im sächsischen Landesseniorenbeirat aktiv.

Vorsitzender der Mitgliedergruppe Beucha der Volkssolidarität

Günter Vogel ist seit der Gründung der Mitgliedergruppe Beucha engagiertes Mitglied und Vorsitzender. Er organisiert monatliche Veranstaltungen. Mit seinem Wirken trägt er dazu bei, der Vereinsamung älterer Menschen engegenzuwirken.

Einsatz für die SG Traktor Reinhardtsdorf

Gunter Johne ist seit mehreren Jahrzehnten Mitglied in der SG Traktor Reinhardtsdorf und hat den Verein geprägt als Fußballtrainer, Abteilungsleiter der Sektion Fußball und als Vorstandsmitglied. Bereits in den 90er Jahren, als er selbst noch in der Herrenmannschaft spielte, unterstützte er den Fußballnachwuchs auf vielfältige Weise. Herr Johne hatte auch wesentlichen Anteil an der Errichtung eines neuen Sportlerheimes und der Erweiterung und Modernisierung der Sportanlagen.

Kategorie »Traditionen pflegen – Geschichte verstehen« (Heimat)

Heimat- und Ortsverein Ringenhain

Udo Grundmann gründete den Heimat- und Ortsverein und leitete ihn viele Jahre. Durch seinen Einsatz konnten Baudenkmäler erhalten, Landschaften renaturiert, historische Dokumente erhalten und digitalisiert werden. Der Verein organisiert jährlich mehrere Veranstaltungen; ein Heimatkalender wird herausgegeben.

Engagement für die Ortschronik und gemeinschaftliche Projekte aller Generationen

Das Ehepaar Weise engagiert sich seit 30 Jahren für den Ortsteil Grünberg. In mühevoller Kleinarbeit wurden eine Ortschronik zusammengestellt und historische Vorträge organisiert. In der Ortsmitte initiierten sie den Wiederaufbau einer historischen Ochsenbeschlagsvorrichtung, die zu einem besonderen Anziehungspunkt wurde. Das Ehepaar kümmert sich um die Pflege der Kriegsdenkmale; außerdem regten sie einen Spielplatzbau im Ort an.

Pflege und Erhalt der Traditionen in der Gemeinde

Siegfried Rachlitz engagiert sich seit Jahrzehnten für die Traditionen in seiner Heimatgemeinde Obergurig. Er beteiligt sich an der Organisation von Heimatfesten und erklärte Touristen und Schulklassen als verkleideter Müller die Alte Wassermühle. An der Sanierung der Alten Schmiede war er maßgeblich beteiligt.

Restaurierung Epitaph Hauptkirche, Schaffung von kulturhistorischen Tafeln, Pflege der Kamelien

Der Verein mit seinen 70 Mitgliedern arbeitet gegenwärtig an mehreren Projekten, die für die Geschichte der Region von großer Bedeutung sind und zur Attraktivität der Stadt beitragen. Dazu gehören beispielsweise die Restaurierung eines barocken Epitaphs in der Hauptkirche, die Erneuerung von Infotafeln und des historischen Stadtrundgangs sowie die Erstellung von Bilddokumentationen. Außerdem gehört die Pflege der Kamelien und die Organisation der Kamilienschau seit Jahrzehnten zu den Aufgaben des Vereins. Auch blinden Menschen wird die Wahrnehmung der Kamelien durch eine entsprechende Präsentation ermöglicht.

Vermittlung alter Kultur- und Handwerkstechniken

Der Verein möchte Kinder und Jugendliche auf die Zukunft und die Lebenswirklichkeit vorbereiten. Neue Lernsituationen und Lernorte werden geschaffen, Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen sollen entwickelt werden. Der Verein betreibt ein Kinder- und Jugendmuseum, in dem Wissen über Denkmäler, Kulturgüter und Handwerkskunst vermittelt wird, ist aber auch viel in Schulen und Kitas, der offenen Jugendarbeit oder bei regionalen Festen präsent. Ein Schwerpunkt ist der Umwelt- und Ressourcenschutz.

Interviewbuch »Chemnitz - eine Liebeserklärung«

Ellen Schaller arbeitet seit 20 Jahren als Kabarettistin in Chemnitz. Dabei fiel ihr auf, dass viele Chemnitzer negativ über ihre eigene Stadt sprechen. Sie begann Bürgerinnen und Bürger in Chemnitz zu befragen - unbekannte als auch bekannte Persönlichkeiten und stellt ihnen zwei Fragen: Was lieben Sie an Chemnitz und was ist ihr Lieblingsort? Daraus ist das Buch entstanden, das 2019 publiziert wurde. Mit ihrem Buch und den Lesungen zeigt Frau Schaller die liebenswerten Seiten von Chemnitz und lenkt den Blick auf bekannte und weniger bekannte Orte der Stadt.

Heimatgeschichte von Leutersdorf und Spitzkunnersdorf

Dietmar Eichhorn engagiert sich seit vielen Jahren für die Heimatpflege. Er ist Experte für Wanderrouten und kann viel über die Vergangenheit von Leutersdorf erzählen. Er setzt dieses Wissen bei Vorträgen, der Pflege von Webseiten und der Erstellung von Informationsblättern ein. Er ist außerdem ehrenamtlicher Wegewart und an der Aufstellung von Schildern und Informationstafeln beteiligt.

Ehrenamtliche Chronikarbeit

Angelika Reinhold ist seit 2002 ehrenamtliche Ortschronistin von Ortmannsdorf. Sie recherchierte und legte einen umfassenden Archivbestand an. Sie erstellte und organisierte Fotoausstellungen, veröffentlichte Festschriften zu den Jubiläen der Ortsteile und hielt Vorträge.

Mitarbeit im Waldheimer Verschönerungsverein - vielfältige Aktivitäten zur Heimatpflege

Karl Schuster ist Gründungsmitglied und seit 15 Jahren stellvertretender Vorsitzender des 70 Mitglieder zählenden Waldheimer Verschönerungsvereins. Dieser widmet sich der Heimatpflege und der Entwicklung des Tourismus. Durch seine Arbeit im Tourismusverband hat Herr Schuster entscheidenden Anteil an der Wanderwegsplanung, der Beschilderung und Pflege der Wege. Die von ihm angestoßenen und betreuten Projekte dienen der Verschönerung der Stadt und des Umlandes, was den Bürgern und Gästen gleichermaßen zugute kommt.

Vorsitzender des Kultur- und Heimatfreunde e.V.

Albrecht Hänel ist seit 1995 Vorstandsmitglied und seit 2003 Vorsitzender des Kultur- und Heimatfreunde e.V. in Waldheim. Ziele des Vereins sind die Pflege der Heimatgeschichte sowie der Erhalt von Kultur und Natur. Im Verein gibt es elf Interessengruppen und insgesamt 148 Mitglieder. Sie beschäftigen sich mit Heimatgeschichte, Klöppeln, Gesang, Modellbau, Wandern, Kirchenmusik, Fotografie, Flora und Fauma und der Pflege der Partnerschaften mit anderen Städten. Seit 2004 ist Herr Hänel Mitglied des Stadtrates und seit 2019 stellvertretender Bürgermeister der Stadt.

Aktivitäten in verschiedenen Vereinen und deren Vorständen, Traditionspflege

Dr. Doris Schubert ist in mehreren Vereinen der Heimatpflege tätig und seit 20 Jahren Initiatorin zahlreicher Aktivitäten, z.B. im Organisationsteam zum Tag der Kunst in Pirna. Im Landschloss Pirna-Zuschendorf ist sie Galerieleiterin, organisiert dort Ausstellungen und ist vernetzt mit der Kunst- und Kulturszene in Dresden und Leipzig.

Erarbeitung der Neustadt-Chronik

Dr. Gerhard Brendler hat seit 2016 erstmals und ehrenamtlich die Chronik der Stadt Neustadt im Kontext der sächsischen und böhmischen Geschichte erarbeitet und wird sie am 01.10.2021 der Öffentlichkeit präsentieren.

Wissensvermittlung und Freizeitgestaltung für Jung und Alt

Elke Schrell ist Gründungsmitglied und Vorsitzendes des Vereins Heimatgeschichte Marbach. Der Verein sammelt historische Dokumente und führt die Ortschronik. Das erarbeitete Wissen wird an Besucher, vor allem die jüngere Generation, weitergegeben. Dazu wird eine Museumsscheune genutzt, in der regelmäßig Ausstellungen, Veranstaltungen und Projekttage stattfinden. Dort werden auch traditionelle Handwerksarbeiten gepflegt. Frau Schrell ist außerdem Gemeinderatsmitglied und Ortschaftsrat.

Gelebte Traditionen - Schaffung generationenübergreifender Lebensräume

Alexa Löbrich ist seit 2006 Mitglied im Heimatverein Mohorn-Grund und seit 2012 dessen Vorsitzende. Der Verein widmet sich der Pflege örtlicher Traditionen und der Nutzung des öffentlichen Raumes (z.B. Lokschuppen) für Veranstaltungen. Frau Löbrich ist Erzieherin im Hort und bezieht die Kinder bei Dorffesten und Projekten ein. Eine weitere Aufgabe des Vereins ist die Erhaltung und der Ausbau der Wanderwege in der Region.

Autor und Herausgeber von Schriften zur Stadt- und Regionalgeschichte

Dr. Wolfgang Viebahn ist engagierter Heimatforscher und hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Stadt-, Regional- und Industriegeschichte vorgelegt. Seit 2018 ist er Redaktionsleiter des Heimatkalenders für Reichenbach und Umgebung. Außerdem organisiert er Veranstaltungen zu heimatkundlichen Themen. Seit 2006 hielt er ca. 200 Vorträge zur Regionalgeschichte.

Ortschronist, Gründer des Heimatmuseums Großzschepa

Gerold Aé gründete 1995 den Verein Heimatmuseum Großzschepa. Er ist auch dessen Vorsitzender und leitet das Heimatmuseum. Das Heimatmuseum befindet sich in einem ehemaligen Halbhufengut. Seit 1997 findet hier ein Museumstag im Innenhof statt. Durch Herrrn Aé wird heimatgeschichtliches Wissen, z.B. über landwirtschaftliche Techniken und bäuerliche Lebensweisen, an nachwachsende Generationen weitergegeben.

Was ist geblieben? Spurensuche nach dem einstigen jüdischem Leben in Leipzig

Dr. Andrea Lorz forscht seit Mitte der 90er Jahre zur jüdischen Geschichte Leipzigs.Sie leistete einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Stadtgesellschaft vor 1945 und rief vergessene Opfer der NS-Vernichtungspolitik in Erinnerung. Sie baute zahlreiche Kontakte zu emigrierten jüdischen Familien auf und befragte Zeitzeugen. Frau Dr. Lorz ist in der Arbeitsgruppe Stolpersteine aktiv und hält Vorträge zur historisch-politischen Bildung.

Gemeinwohl und Traditionspflege in der Gemeinde Triebel

Udo Seeger hat sich maßgeblich für den Wiederaufbau der 1988 einestürzten Wehrkirche in Triebel eingesetzt. Seit 2003 engagierte sich Herr Seeger für die Errichtung eines Glockenträgers auf dem Kirchberg, 2008 gründete er einen Förderverein und 2018 konnte der Wiederaufbau der Wehrkirche abgeschlossen werden. Er war Organisator und Bauarbeiter zugleich und gewann Sponsoren. Seit 1994 ist er Mitglied im Gemeinderat und seit 2009 stellvertretender Bürgermeister. 2003 gründete er einen Karnevalsclub und ist dessen Präsident.

Jahrelanges Engagement in verschiedenen Vereinen

Dieter Mittag ist seit 1993 aktives Mitglied im Torgauer Geharnischtenverein, der die Tradition der einstigen Bürgerwehr fortsetzt. Sie wurde das erste Mal 1344 urkundlich erwähnt. Seit 2006 ist er dessen Vorsitzender. Der Verein ist präsent bei Stadt- und Vereinsfesten in der Region und auf Landesfesten. Herr Mittag ist Mitglied in weiteren Vereinen mit kultureller und musischer Ausrichtung und leistet mit seinem Engagement einen wesentlichen Beitrag zur Wahrung und Weiterentwicklung des kulturellen Erbes in der Region Torgau.

Erhalt der Gartenvorstadt Marienbrunn

Der Verein kümmert sich um die Erhaltung der Gartenvorstadt Marienbrunn im Sinne der Gründungsidee. Er nimmt dazu Einfluss auf stadtplanerische Maßnahmen im Sinne der Denkmalspflege und startet Initiativen zur Erhaltung von kulturell wertvollen Einzelobjekten. Er gibt zahlreiche Publikationen heraus und betreibt eine Webseite. Zahlreiche Veranstaltungen werden vom Verein im Stadtteil organisiert.

Kontrolle und Beschilderung der Wanderwege im Gemeindegebiet

Rainer Köhler pflegt die Wanderwege im Gemeindegebiet, beschildert sie und hält Kontakt zu den Tourismusverbänden und anderen Einrichtungen. Weitere Ziele der Arbeit sind ein dichtes ÖPNV-Netz, die Einbeziehung technischer Denkmale und der Natur sowie die Verbindung regionaler Wanderwege mit den Fernwanderwegen.

Stefan-Heym-Forum Chemnitz

Dr. Ulrike Uhlig ist seit 2009 Vorsitzende der internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft, die jährlich den internationalen Stefan-Heym-Preis auslobt. Durch die Initiative konnte 2020 das Stefan-Heym-Forum im Chemnitzer Tietz aufgebaut und eröffnet werden. Das Forum ist mit Heyms originaler Arbeitsbibliothek eine inspirierende Begegnungs- und Forschungsstätte für jedermann.

Kategorie »Schöpfung bewahren – Natur schützen« (Umwelt)

Verschiedene Projekte der Natur- und Heimatgeschichte

Dr. Elisabeth Rieger vermittelt Wissen zur Geschichte der Oberlausitz und der dort anzutreffenden Flora und Fauna. Sie leitet Schülerexkursionen und betreut das Schulmuseum, außerdem das Gemeindearchiv. Seit fünf Jahren engagiert sie sich im Naturschutzzentrum Neschwitz, etwa für einen Krötenzaun an der B 98 und die Auswertung und die Bewertung der Vorkommen.

Natur- und Artenschutz

Heiko Hoffmann ist seit vielen Jahren ehrenamtlich als Naturschutzbeauftragter der Gemeinde tätig. Unter seiner Leitung wurden Nistkästen angebracht, Bruthöhlen gebaut und Blühwiesen angelegt, so dass Schmetterlinge und Bienen neue Lebensräume fanden. Durch die Maßnahmen nahm die Zahl der Vorgelarten in der Gemeinde zu. Viele der geschaffenen Plätze laden Wanderer zum Verweilen ein. Herr Hoffman engagiert sich auch in der Vermittlung des Naturschutzes an Kinder und Jugendliche.

Förderung einer intakten Umwelt durch Pferdesport

Seit über 50 Jahren setzen die Pferdefreunde von Horka und Umgebung Pferde in der Land- und Forstwirtschaft sowie auf kulturhistorischem Gebiet ein. Sie möchten damit einen Beitrag zum sparsamen Ressourcenverbrauch leisten. Der Verein engagiert sich auch im Artenschutz und für eine nachhaltige und ökologische Bewirtschaftung von Flächen und Gebäuden und ist in der Umweltbildung tätig.

Naturschutz und Umweltbildung seit 30 Jahren

Die Naturschutzstation schützt, pflegt und entwickeltseit 30 Jahren ökologisch wertvolle Flächen und ergreift Maßnahmen zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Mit verschiedenen Veranstaltungen wird über Natur- und Artenschutz, ökologische Zusammenhänge und Belange des Umweltschutzes und der Landschaftspflege informiert. Außerdem engagiert sich der Verein in der Erhaltung historisch und kulturell wertvoller Gebäude. Er ist beteiligt an der Organisation verschiedener Dorffeste.

Aquarien- und Terrarienschau

Der Verein beschäftigt sich seit 40 Jahren mit der Haltung und Pflege von Tieren, die in Aquarien und Terrarien leben. Der Verein kooperiert mit der Oberschule Roßwein und hat eine Jugendgruppe aufgebaut. Der Erhalt einer solchen Anlage und die Betreuung der Tiere sind sehr aufwendig.

Erhalt und Verbesserung des naturnahen Flusses Göltzsch

Die Interessengemeinschaft kümmert sich um die Verbesserung des Zustandes des Flusses Göltzsch. Dabei geht es um die Entwicklung und den Erhalt einer naturnahen Flusslandschaft und einen Naturlehrpfad. Weitere Ziele sind der Aufbau eines gewässertypischen Fischbestandes und gute Lebensbedingungen für Flora und Fauna.

Kreisnaturschutzbeauftragter und Pilzberater

Seit 1984 beschäftigt sich Wolfgang Friese als Gründungsmitglied der Vorgänger-vereins der Pilzfreunde Chemnitz mit Pilzen. Er ist seit vielen Jahren zweiter Vorsitzender des Vereins. 1987 legte er die Prüfung zum Pilzberater ab. Seit 2000 ist Herr Friese Pilzberater im Landkreis Mittelsachsen und Kreisnaturschutzbeauftragter. Er engagiert sich im NABU Burgstädt und hat im Landesverband eine Fachgruppe Mykologie angesiedelt.

Verdienste um den Natur- und Umweltschutz

Jens Hörig rettet verletzte Vögel und andere Wildtiere, indem er Hilfsmaßnahmen zur Erstversorgung einleitet und sie in die Klinik fährt. Anschließend päppelt er die Tiere in selbst finanzierten und gebauten Gehegen wieder auf. In Schulen oder in Zusammenarbeit mit Vereinen macht er Angebote zur Umweltpädagogik. Um dem erhöhten Aufkommen an Pfleglingen und den damit verbundenen Kosten gerecht werden zu können, gründete er 2018 einen Verein, der Spenden annehmen kann.

Aufnahme und Versorgung von Tieren mit Handykap

Der Gnadenhof nimmt alte, kranke und nicht mehr vermittelbare Tiere auf. Sie werden betreut und versorgt und bekommen ein artgerechtes Zuhause für ihren Lebensabend. Der Gnadenhof arbeitet mit Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kliniken für psychisch Kranke zusammen. Dabei geht es vor allem darum, kranke, behinderte oder sozial schwache Menschen in Kontakt mit den Tieren zu bringen.

Kategorie »Global denken – lokal handeln« (Welt)

Hilfe für strahlengeschädigte Kinder und Familien in Belarus

Die Initiative ermöglicht jedes Jahr Kindern aus dem von der Reaktorkatastrophe betroffenen Gebiet des Kreises Buda-Koschelewo, ein paar Wochen Urlaub in Ottendorf-Okrilla zu machen. Außerdem werden jährlich zwei Hilfstransporte in das Gebiet organisiert, die Waren des täglichen Bedarfs sowie Spiel- und Schulsachen bringen. Dadurch entstanden partnerschaftliche Beziehungen zu Menschen in Belarus.

Elektrifizierung eines Dorfes im äthiopischen Hochland mit erneuerbaren Energien

Der Verein installierte in dem äthiopischen Bergdorf Tula eine wind- und solargestützte Energieanlage, die für bis zu 250 Wohnhütten Energie bereitstellen soll. Die Elektrifizierung eines Dorfes in einer abgelegenen Bergregion soll als Lösungsoption aufgezeigt werden, wenn Fernenergie nicht zugänglich ist. Mit der Elektrizität kann eine Infrastruktur aufgebaut werden, die sonst nicht möglich wäre. Das Projekt wird durch Ehrenamtliche in ihrem Urlaub seit Jahren vorangebracht.

MOVE IT! YOUNG

Das Jugendfilmprogramm MOVE IT! YOUNG richtet sich gezielt an Kinder und Jugendliche in Sachsen und lädt diese ein, sich über das Medium Film altersgerecht und kritisch mit menschenrechtslichen und politischen Themen auseinanderzusetzten. Bestandteil des Projekts sind Projakttage an Bildungseinrichtungen, ein Sommercamp, eine Jugendjury und ein Nachwuchswettbewerb.
MOVE IT! YOUNG ist ein Partnerprojekt des  MOVE IT! Filmesfitvals für Menschenrechte und Entwicklung, welches 2004 vom Akifra e.V. initiiert wurde.

zurück zum Seitenanfang