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    Offenes Regierungsviertel

    Offenes Regierungsviertel

    REINSCHAUEN! ERLEBEN! MITMACHEN!

    Am 11. Juni hat die Sächsische Staats­regierung zum »Offenen Regierungs­viertel« eingeladen. Interes­sierte Bürgerinnen und Bürger hatten die Gelegenheit, hinter sonst verschlos­sene Tü­ren zu schauen und sich über Poli­tik & Verwal­tung zu informieren.

    Impressionen
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    Sachsenfahne

    Freistaat Sachsen

    Das Land unter der weiß-grünen Flagge gründet seinen Ruf von jeher auf friedlichen Handel und Wirtschaft, Kultur und Geist.

    Informationen zur Geschichte Sachsens
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    Kampagne So geht sächsisch

    So geht sächsisch

    Sächsisch ist eine Lebenseinstellung

    Wir sind pragmatisch, weltoffen und gastfreundlich. Wir erfinden, entwickeln und treiben voran. Wir sind innovative Denkfabrik und traditionsreiches Industrieland. Hier kann man wunderbar leben und arbeiten. Wie? Das zeigen wir in unserer Kampagne für Sachsen.

    www.so-geht-saechsisch.de
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    Bild Sachsenmonitor

    Sachsen-Monitor 2016

    Der Sachsen-Monitor umfasst die Ergebnisse sowie eine Stellungnahme zu einer repräsentativen Umfrage von 1.013 sächsischen Bürgern.

    Zum Sachsen-Monitor 2016
    Hauptinhalt

    Freistaat Sachsen

    Der Freistaat Sachsen ist mit etwa vier Millionen Einwohnern und einer Fläche von rund 18 400 Quadratkilometern das sechstgrößte Bundesland. Landeshauptstadt ist Dresden. Nachbarländer sind die Republik Polen, die Tschechische Republik und die Bundesländer Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Die drei großen kreisfreien Städte sind Dresden, Leipzig und Chemnitz. Zehn sächsische Landkreise untergliedern sich in 427 Gemeinden.

    Karte Freistaat Sachsen © Sächsische Staatskanzlei

    Die Bezeichnung »Freistaat« verweist auf die demokratische Tradition Sachsens. Die Entsprechung des französischen Wortes »République« betont, dass das Land nicht von einem Souverän, sondern von seinen freien Bürgern regiert wird. Über einhundert Jahre war Sachsen Königreich. Davor war es Kurfürstentum, Herzogtum und Markgrafschaft.

    Als nach Ende des Ersten Weltkriegs in Deutschland die Monarchie abgeschafft wurde, rief ein Arbeiter- und Soldatenrat am 10. November die »Republik Sachsen« aus. Drei Tage später dankte König Friedrich August III. ab. Die Bezeichnung »Republik« hatte nicht lange Bestand, und der deutsche Begriff »Freistaat« war bald erfolgreicher. Im Februar 1919 wurde die erste »Sächsische Volkskammer« gewählt. Als sie am 28. Februar das »Vorläufige Grundgesetz für den Freistaat Sachsen« verabschiedete, wurde die Bezeichnung amtlich. Auch die am 1.November 1920 beschlossene endgültige Verfassung behielt diesen Begriff bei.

    Mit dem »Gesetz über die Gleichschaltung der Länder mit dem Reich« vom 31. März 1933 wurde der Freistaat abgeschafft und mit ihm die Regierungsform der parlamentarischen Demokratie. Auch in der DDR spielte der Freistaat keine Rolle. Das Landesgebiet wurde in drei Verwaltungsbezirke aufgeteilt. Erst nach der Friedlichen Revolution in Deutschland knüpfte man bei der Wiedereinführung der Länderstruktur im Jahr 1990 erneut an die demokratische Tradition des Freistaates an. Privilegien oder rechtliche Besonderheiten hat der Freistaat Sachsen gegenüber anderen Bundesländern keine, wohl aber sehr viel ältere staatliche Traditionen.

    Nach der Friedlichen Revolution in Deutschland wurde 1990 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR erneut die Länderstruktur eingeführt. Seitdem ist Sachsen wieder Freistaat. Bei der Ausarbeitung der Verfassung stützte sich der vom Landtag beauftragte Verfassungs- und Rechtsausschuss auf verschiedene Entwürfe. Den ersten legte im März 1990 die Dresdner »Gruppe« vor. Wenig später trat eine Arbeitsgruppe zusammen, die unter breiter Beteiligung der Bevölkerung den »Gohrischen Verfassungsentwurf« erstellte. Er wurde von den Fraktionen der CDU und der FDP in den Sächsischen Landtag eingebracht und von der Fraktion der SPD unterstützt. Parallel dazu kam der »Leipziger Hochschullehrerentwurf« zustande, den die Fraktionen Linke Liste/PDS und Bündnis 90/Grüne unterstützten.

    Die heute gültige Verfassung des Freistaates Sachsen wurde am 26. Mai 1992 vom Sächsischen Landtag mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit angenommen. Am 5. Juni 1992 erfolgte die Verkündung der Verfassung, am 6. Juni 1992 trat sie in Kraft. In 122 Artikeln regelt die Verfassung die wichtigsten Fragen des Zusammenlebens der Menschen im Freistaat. Dazu gehören Themen wie die Grundrechte, der Landtag und die Staatsregierung, aber auch Gesetzgebung und Rechtsprechung sowie Kirchen und Religionsgemeinschaften.

    Der Sächsische Landtag ist die Legislative. Er besteht in der Regel aus 120 Abgeordneten, die von den Bürgern direkt für fünf Jahre gewählt werden. Die Abgeordneten erarbeiten und beschließen Gesetze und kontrollieren die Staatsregierung. Die Verhandlungen im Landtag sind, bis auf Ausnahmen, öffentlich. Bürger können die Sitzungen ohne Voranmeldung besuchen.

    Sächsische Landtagswahlen

    Der 6. Sächsische Landtag wurde am 31. August 2014 gewählt. Alle fünf Jahre wird in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Jeder wahlberechtigte Bürger entscheidet bei der Landtagswahl mit jeweils zwei Stimmen über die Zusammensetzung des Parlamentes. Mit der Erststimme wählt er in seinem Wahlkreis einen Kandidaten. Die Hälfte der 120 Landtagsabgeordneten wird auf diese Weise direkt gewählt. Man nennt diese Wahl auch Personenwahl oder Mehrheitswahl.

    Die Zweitstimme vergibt er an eine Partei. Dabei wird jede Partei berücksichtigt, der mindestens fünf Prozent der Wähler ihre Listenstimme (Zweitstimme) gegeben haben. Das Verhältnis der Listenstimmen entscheidet über die Verteilung der zweiten Hälfte der insgesamt 120 Mandate. Wahlberechtigt sind alle Bürger, die das 18. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz in Sachsen haben. Nach dem amtlichen Wahlergebnis gehören dem Parlament fünf Fraktionen an: die CDU mit 59 Sitzen (39,4 % der Zweitstimmen), die LINKE mit 27 Sitzen (18,9 %), die SPD mit 18 Sitzen (12,4 %), die AfD mit 14 Sitzen (9,7 %) und die GRÜNEN mit 8 Sitze(5,7 %). Die Wahlbeteiligung lag bei 49,2 %. Eingeteilt ist der Freistaat Sachsen in 60 Wahlkreise.

    Weitere Informationen

    Berühmte Sachsen

    Berühmte Sachsen - Portraitbild Erich Kästner

    Sachsen, die Geschichte machten

    Regionen

    Bild Albrechtsburg Meissen

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    Der Sächsische Landtag

    Bild Landtag

    Informationen zum Sächsischen Landtag

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