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Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration des SMS

Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration des SMS

Der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration des SMS wird sich in diesem Jahr in der Staatskanzlei präsentieren.
Am Präsentationsstand mit Infomaterialien, Werbemitteln und Sitzecke haben Sie Gelegenheit zum lebhaften Austausch mit unseren Mitarbeitern. Die Ausstellung »Diskriminierung von in der DDR geschiedenen Frauen« zeigt die Portraits von über 20 Frauen, die vom Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e. V. zur Verfügung gestellt wird. Unsere Fotobox macht auf das Programm „Weltoffenes Sachsen“ (WOS) aufmerksam. Als bleibende Erinnerung an das Event können Sie ihr Foto als Ausdruck mit nach Hause nehmen.

Lernen Sie die Arbeit des Geschäftsbereichs kennen!

Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping © André Forner

Mit der Ernennung Petra Köppings zur Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration im November 2014 ist der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz entstanden. Kommen Sie vorbei und lernen Sie uns und unsere Arbeit kennen. Wir erwarten Sie an unserem Stand in der Sächsischen Staatskanzlei mit vielen Informationen rund um die Themenbereiche Gleichstellung, Integration und Demokratieförderung. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf einen lebhaften Austausch mit allen interessierten Besucherinnen und Besuchern.

Die Gleichstellungs- und Integrationsministerin, Petra Köpping, wird am Nachmittag zwischen 15 und 17 Uhr vor Ort sein und für die Fragen und Anregungen interessierter Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen.

Ihr Foto vom Offenen Regierungsviertel

Fotobox © SMS GBGI

Besonderes Highlight ist die Fotobox des Landesprogramms »Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz«. Posieren Sie mit bunten Requisiten vor der Kamera und zeigen Sie uns, was Toleranz und Weltoffenheit für Sie bedeuten. Die Abzüge können Sie als Andenken direkt mit nach Hause nehmen.

Das WOS-Landesprogramm unterstützt und vernetzt Handlungsträger und Initiativen, die einen entscheidenden Beitrag für die Förderung der Demokratie leisten und unterstützt so das zivilgesellschaftliche Engagement für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Freistaat Sachsen.

Zeigen Sie uns ihr weltoffenes Sachsen!

Ausstellung »Diskriminierung von in der DDR geschiedenen Frauen«

Ausstellung »Diskriminierung von in der DDR geschiedenen Frauen« © SMS GBGI

Sie waren in vielen Berufen tätig, haben Kinder großgezogen, Angehörige gepflegt, den Haushalt geführt. In der DDR galt, dass nur die letzten zwanzig Berufsjahre für die Berechnung der Rente zählten. Die Zeit, in der die Kinder aus dem Haus waren und die Frauen Vollzeit arbeiteten. Das änderte sich mit dem Einigungsvertrag von 1990, der sie dem Rentensystem der Bundesrepublik Deutschland unterordnete. Plötzliche zählten alle Berufsjahre. Die Pflege von Angehörigen wurde aberkannt, freiwillige und symbolische private Beiträge (die es in der DDR gab) zur Rente wurden entwertet. Der Bestandschutz, der ihren Ex-Ehemänner zuteilwurde, blieb ihnen verwehrt. Die Konsequenz: Das Rentenniveau sank weit unter die erbrachte Lebensleistung. Die 300.000 verbliebenen Betroffenen leben heute zum Teil am Existenzminimum.

Ein besonderer Dank geht an den Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e.V., der uns die Ausstellung zur Verfügung stellt.

Fünf Frauen erzählen von ihrem persönliches Schicksal und machen auf eindrucksvolle Weise auf die Ungerechtigkeit aufmerksam, die in der DDR geschiedenen Frauen in Hinblick auf ihre Rentenansprüche bis heute widerfährt.  

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